on the road in the name of the stork

Nach 619 km fahren und 9 km schieben tatsächlich in der Grenzstadt Kidira. Jedes Mal, als ich einen Autobus gesehen habe, der sich mit 0,18 km/h über die Schlagloch übersäte Straße quälte, war ich froh über das Ja zu meinem Motorrad.

Auf dem Weg nach Osten legte ich einen Zwischenstop bei Mariata Guisse und ihren Kindern in Ourossogui ein. Die Geborgenheit der Familie ließ mich seelisch wieder ein wenig auftanken für das rauhe Schleifpapier-Dasein auf der Straße.

Umso weiter östlich ich fahre, umso heißer wird es. Frage: Wie heiß kann es eigentlich sein? Man kommt sich mit seinen läppischen 37° Körpertemperatur vor wie ein Eiswürfel für die überhitzte Landschaft. Schlafen geht fast nur outdoor. Bei Familie Guisse haben wir alle in einem großen Spinnenmoskitonetz im Hof geschlafen.

Kidira wird der geographische Wendepunkt meiner Reise sein, ich werde nicht weiter Richtung Mali fahren. Das Twix in den Senegal kommt, ist äußerst unwahrscheinlich. Ein paar Schritte vor der malischen Grenze habe ich ihr heute sendersuchende Grüße geschickt. Auf ein baldiges Wiedersehen, Störchin Twix.

Für mich wird es über Umwegen zurück nach St. Louis gehen. Bis zu meinem Flug am 13.11. nach Rabat, Marokko, habe ich noch Zeit, die verbliebenen Überreste meines Motorrads zu verkaufen.

Ein Gedanke zu „on the road in the name of the stork“

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